Behandlung

 

Vor der eigentlichen Behandlung werden Pferdemaul und Gebiss gründlich untersucht. Zu diesem Zweck wird ein Maulgatter verwendet, damit das Pferdemaul bei der Untersuchung offen gehalten wird. Besonderes Augenmerk wird dabei auf scharfe Kanten und Haken an den Backenzähnen, Zustand und Fehlstellungen der Schneidezähne, Verletzungen, Schwellungen, Nasenausfluss, Zahnstein und das Kiefergelenk gelegt. Gibt es abgebrochene Zähne, Wolfszähne oder, bei noch jungen Pferden, Milchkappen? Wird bei der Untersuchung festgestellt, dass eine Behandlung des Gebisses notwendig ist, so wird ein Behandlungstermin vereinbart.

 

 

Vor der Behandlung wird das Pferd sediert. Nur ein sediertes Pferd kann für alle Beteiligten gefahrlos und präzise behandelt werden. Dies trifft vorrangig auf die Behandlung der hinteren Backenzähne und das Kürzen der Schneidezähne zu. Eine Zahnbehandlung ohne Sedierung kann zu schweren Verletzungen des Pferdes und des Behandlers führen, wenn das Pferd aufgrund der ungewohnten Situation und der Geräusche in Panik gerät.

 

Die Behandlung beginnt mit dem Abschleifen der Kanten und Haken an den Backenzähnen. Anschließend werden die Kauflächen bearbeitet sowie Wellen, Treppen und andere Zahnfehlstellungen korrigiert. Besonders wichtig ist hier bereits den korrekten Backenzahnwinkel zu berücksichtigen. Die Herstellung der Balance des Gebisses steht immer im Vordergrund.

 

Nun werden die jeweils ersten Backenzähne in jedem Quadranten beschliffen, man nennt diese „Bit seats“. Die Zähne werden dabei rund geschliffen. Das Futter kann auf Grund dessen besser zwischen die Backenzähne gelangen. Weiterhin wird der Gebrauch einer Trense für das Pferd wesentlich angenehmer und zudem wird Schleimhaut- und Zungenverletzungen vorgebeugt. 

 

Abschließend erfolgt das Kürzen der Schneidezähne sowie die Herstellung des korrekten Schneidezahnwinkels. Würde man dies unterlassen, könnten die vorher bearbeiteten Backenzähne Ihrer Aufgabe, das Futter zu zermahlen, nicht nachkommen. Es ist daher sehr wichtig, die Winkel der Backenzähne wiederherzustellen und das gesamte Gebiss in Balance zu bringen. Ziel ist es, eine optimale Okklusion (Backenzahnkontakt) zu erreichen. Ein letzter Arbeitsgang ist das Abrunden der Hengstzähne und die Entfernung des Zahnsteins.

 

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